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Geschichte des Ortes

Im 10./11.Jahrhundert war die Gegend fast vollständig bewaldet und nur von wenigen Sorben bewohnt.

Die eigentliche Besiedlung erfolgte im 13.Jahrhundert, als germanische Siedler vom Süden her in diese Region drangen.

Die Entstehung Harras ist größter Wahrscheinlichkeit nach auf einen Burgmann von Lobenstein zurück- zuführen, der hier seinen Rittersitz genommen hatte. Sein Name ist der heutige Ortsname von Harra.
So wurde Harra 1232 erstmals urkundlich erwähnt und als Rittergut des Albert von Harra genannt.

Der Lemnitzhammer war schon 1370 ein Hammerwerk, Kupferschmelzhütte und Eisenwerk mit der Erlaubnis eines eigenen Brauhauses an seine Besitzer, welche auch noch mit anderen Privilegien ausgestattet waren.

1563 wird durch Erbteilung der Ortsteil Kießling abgetrennt, welcher ebenfalls wie Harra ein Rittermanns- lehen war.

Größte Bekanntheit erlangte der Lemnitzhammer durch das seit 1647 bestehende Recht des Bierbrauens. Aus diesem Recht entstand eine der größten Bierbrauereien des reußischen Oberlandes.

Ca.1650 wurde durch eine schwere Wasserflut die Kupferhütte in Lemnitzhammer zerstört. 1851 kauften Fabrikanten einen Teil des Hammers und errichteten hier eine Wollgarnspinnerei und Tuchfabrik. Nach dem Untergang der Tuchmacherei wurde 1876 eine Kunstmöbel- und Holzwarenfabrik errichtet, die bis 1896 be- stand.

1885 vergrößerte sich die Brauerei erheblich. Unter dem Namen "Hammerbräu" wurde ein vorzügliches Bier gebraut.

1928 - 1932 kam es in Harra durch den Bau der Bleiloch-Saaletalsperre zu umfangreichen Veränderungen des Dorfbildes. Es mussten einige Gebäude sowie die Brücke über die Saale abgerissen und neu erbaut werden. In Lemnitzhammer wurde u.a. die Spinnerei und die Brauerei abgerissen.

1933 wurde eine neue, moderne Brauerei errichtet, die bis zum Sommer 1991 Bier produzierte.

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